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Geschichte der Umkehrosmose

Der natürliche Vorgang Osmose wurde erstmals 1748 von Jean-Antoine Nollet, einem französischen Geistlichen und Physiker, entdeckt. In seinen Experimenten verwendete Nollet eine Schweineblase als Membran, um zu zeigen, dass Lösungsmittelmoleküle aus Wasser mit wenig gelösten Stoffen durch die Blasenwand in eine höhere Konzentration gelöster Stoffe aus Alkohol fließen können. Damit demonstrierte er als erster den Prozess, bei dem ein Lösungsmittel durch den Prozess des natürlichen osmotischen Drucks selektiv durch eine semipermeable Membran hindurchtreten kann.


Wasseraufbereitung mit (Umkehr-)Osmose-Anlagen

Die Umkehrosmose oder Reversosmose ist ein physikalisches Verfahren der Membrantechnik zur Konzentrierung von in Flüssigkeiten gelösten Stoffen, bei der mit Druck der natürliche Osmose-Prozess umgekehrt wird.


Semipermeable Membran, (Umkehr)osmose

In der einfachsten Definition wird von einer semipermeablen Membran gesprochen, wenn die Membran das Lösungsmittel, aber nicht den gelösten Stoff durchlässt. Allgemeiner formuliert werden nur Moleküle unterhalb einer bestimmten Molmasse bzw. Kolloide oder Partikel unterhalb einer bestimmten Größe durchgelassen.